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Genial Genital – haarlos im Schritt PDF Drucken E-Mail

Intim_Aufm_WHDie Zeiten, in denen nur Achseln und Beine von Härchen befreit wurden, sind vorbei – schon länger, als Sie vielleicht vermuten. Denn bereits im alten Ägypten galt ein völlig haarloser Körper als absolutes Schönheitsideal. Gut möglich also, dass bereits Kleopatra eine Intimrasur hatte.

Weniger der ästhetische als vielmehr der hygienische Aspekt sprach im alten Ägypten für eine Rasur, denn auf glatter Haut konnten sich Parasiten weniger festsetzen. Im Zeitalter des Fließwassers ist es wohl eher ein bestimmtes Schönheitsideal, dem mit der Intimrasur entsprochen werden soll.

Intim_rasieren_PCFreizügig bis ins Detail

Eine Umfrage der Universität Leipzig von 2008 an Studentinnen und Studenten belegt: 88 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer entfernen regelmäßig ihre Haare im Intimbereich. Haben wir vor 30 Jahren begonnen, die Achseln zu rasieren, waren bald die Beine dran und jetzt eben der Schambereich. „Ein glatter Intimbereich bedeutet Sauberkeit und signalisiert Freizügigkeit“, meint der Spezialist für ästhetische Medizin Dr. Gerhard Kögler. Seine Klienten, die sich einer Lasertherapie im Intimbereich unterziehen, sind zwischen 20 und 60 Jahre alt. „Im Zeitalter des Anti Aging ist 60 doch nur mehr eine Zahl!“.

Und wie geht das jetzt?

Es gibt viele Möglichkeiten, lästige Härchen loszuwerden:

  • Trocken- und Nassrasur: das Haar wird mit dem Rasierer abgeschnitten.
  • Kalt- und Warmwachs: das Haar wird mit Hilfe von Wachs und einem Vlies samt Wurzel ausgerissen.
  • Brazilian Waxing: Haarentfernung im Intimbereich mit reinem brasilianischem Warmwachs auf Honigbasis
  • Enthaarungscreme oder -schaum: das Haar wird durch den Wirkstoff Keratin gelöst und mit einem Spatel oder Schwamm ohne Wurzel abgetragen (Form der Depilation).
  • Laser Epilation: das Haar wird mittels Laser samt Wurzel entfernt.
  • Blitzlampe: ähnlich dem Laser – eine spezielle Form ist IPL (Intense Pulsed Light).

Imtim_Laser_istockMedizinisch gesehen gibt es kein richtig oder falsch, meint der Dermatologe Schindl. „Ob man sich für die Trocken- oder Nassrasur entscheidet, ist reine Geschmackssache. Neigt man zu einwachsenden Haaren, ist eine Nassrasur die bessere Wahl. Enthaarungscremes bewirken eine chemische Auflösung des Haarschaftes. Daher ist nur eine relativ kurze „Haltbarkeit“ gegeben, aber auch ein mögliches Risiko von Hautreizungen und Allergien ist vorhanden. Bei täglicher Verwendung von Rasierschaum und Enthaarungscremes droht die Zerstörung der natürlichen Schutzschicht der Haut, da sie den Talgfilm, der die Haut geschmeidig und „dicht“ macht, auflösen. Es kann zu Ekzemen, Entzündungen und Allergien kommen. Dauerhaft oder kurzfristig, schmerzfrei oder mit Zähne zusammenbeißen, mit Rasierer oder Laser – es gibt wirklich für jeden die passende Methode, nur trauen müssen Sie sich selbst.

 

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